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Wie Sie Ihren rechtmäßigen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung (bei Flugverspätung oder Nichtbeförderung) bei Ihrer Airline geltend machen können

Nach EU-Recht haben Fluggäste einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung für verspätete, annullierte oder überbuchte Flüge. Allein vom ersten Halbjahr 2017 steht deutschen Fluggästen eine Entschädigungssumme von insgesamt 150 Millionen Euro zu. Dennoch machen nur knapp zwei Prozent der betroffenen Passagiere von ihrem Recht Gebrauch. Das unabhängige Fluggasthelfer-Portal AirHelp fasst zusammen, was Sie wissen sollten und wie Sie Ihren rechtmäßigen Entschädigungsanspruch bei der Airline durchsetzen.

Kennen Sie Ihr Recht!

Europäische Fluggäste genießen besonderen Schutz durch die EU-Verordnung (EG) Nr. 261/2004. In dieser wird umfassend bestätigt, dass es im Falle von Flugverspätungen, -annullierungen sowie einer Nichtbeförderung zu großen Unannehmlichkeiten kommen kann. Für diese Ärgernisse können Fluggäste eine Entschädigungsforderung von bis zu 600 Euro stellen.

Wann haben Sie einen rechtmäßigen Anspruch auf Entschädigung?

Gemäß der EU-Verordnung können Entschädigungsforderungen für eine Flugverspätung oder einen Flugausfall gestellt werden, wenn der Start­flughafen innerhalb der EU liegt oder die durchführende Air­line in der EU beheimatet ist. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch auch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist von der tatsächlichen Verspätung am Ankunftsort abhängig. Sollte der Flug eine Verspätung von mehr als 3 Stunden haben, ist die Airline gesetzlich dazu verpflichtet eine Entschädigung an die Fluggäste zu zahlen.

Auch der Grund für die Verspätung oder den Ausfall eines Fluges ist für den rechtmäßigen Anspruch auf Entschädigung ausschlaggebend. Sollte ein Flug wegen technischer Probleme ausgefallen sein, muss die Airline nachweisen, dass der Fehler nicht beim Unternehmen lag. Ebenso besteht kein Entschädigungsanspruch bei außergewöhnlichen Umständen (Sturm, Vulkanausbruch, Streik, etc.).

Eine Besonderheit bilden Flugausfälle; hier besteht ein Entschädigungsanspruch, wenn die Airline den Passagier weniger als zwei Wochen vor dem geplanten Flugtermin über die Annullierung des Fluges informiert. Darüber hinaus ist die Airline verpflichtet jeden Passagier einzeln zu informieren und zusätzlich eine Alternative zum gebuchten Flug anzubieten oder den Ticketpreis zu erstatten.

Wie lässt sich die Höhe der finanziellen Entschädigung berechnen?

Entscheidend für die Höhe der Entschädigung sind die Dauer der Verspätung am Zielort sowie die Länge der Flugstrecke. War der Flug mehr als drei Stunden verspätet oder wurde er annulliert, können Flugreisenden je nach Flugstrecke zwischen 250 und 600 Euro Entschädigung zustehen. Der Ticketpreis ist dabei unerheblich und hat keinerlei Einfluss auf die Höhe der finanziellen Entschädigung.

Flugverspätung/Flugausfall an wen können Sie sich wenden?

Grundsätzlich wurden die Fluggastrechte geschaffen, um die Fluggesellschaften dazu anzuhalten, sich an geltendes Recht zu halten, und um Flugreisende zu schützen. Allerdings werden erfahrungsgemäß weniger als ein Prozent der entschädigungsberechtigten Fluggäste von den Airlines rechtmäßig entschädigt. Fluggasthelfer-Portale wie AirHelp haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Airlines an ihre finanziellen Verpflichtungen zu binden und bei Zahlungsverweigerungen einzugreifen. Wenn es nötig ist zieht AirHelp sogar vor Gericht. Der Verbraucher hat kein Kostenrisiko. Der Service ist kostenfrei. Das Portal erhält lediglich im Falle der erfolgreichen Entschädigungszahlung eine Provision.

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Foto: ©AirHelp