Neue BGH-Entscheidung: Fluggastentschädigung auch bei verpasstem Umstieg außerhalb der EU

Flugpassagiere haben auch dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie beim Umsteigen an einem Flughafen außerhalb der EU ihren Anschluss verpassen. Das gilt auch, wenn die Fluglinie keine EU-Gesellschaft ist, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Mittwoch, 12. Juni 2019, veröffentlichten Urteil entschied. Im Ergebnis werden damit Fluglinien und Passagiere unabhängig davon gleichbehandelt, ob sich das Drehkreuz der Fluggesellschaft innerhalb oder außerhalb der EU befindet.

Recht auf Entschädigung bei mehr als drei Stunden Verspätung

Nach EU-Recht haben Flugpassagiere Anspruch auf eine sogenannte Ausgleichszahlung, wenn sich ihre Landung am Ziel aus von der Fluglinie zu vertretenden Gründen um über drei Stunden verspätet. Die Höhe der Entschädigung liegt je nach Entfernung bei 250, 400 oder 600 Euro. Maßgeblich ist nach ständiger Rechtsprechung auch des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg das Öffnen der Türen am Zielflughafen, auch wenn es sich um eine Umsteigeverbindung handelt.

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